Seimitsu e.V.

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Berliner Meisterschaft 2008 der Leistungs- und Masterklasse

Am 19. Januar 2008 fand die diesjährige Berliner Meisterschaft der Leistungs- und Masterklasse statt. Austragungsort war gerade noch innerhalb Berlins in Karow. Da sich kein Ausrichter gefunden hatte, war Toroku bereit gewesen, die Auf- und Abbauarbeiten zu übernehmen - allerdings mit der Aufforderung und Bitte an alle Vereine, etwas mit anzufassen. Dies gelang auch ganz gut. Wenn es nach dem äußeren organisatorischen Rahmen gegangen wäre, hätte die Veranstaltung auch nahezu pünktlich anfangen können.

Der weitere Verlauf war durch zahlreiche Unzulänglichkeiten gekennzeichnet. So fehlten die Akkus für die Mikros; die Lautsprecheranlage wies diverse Fehlfunktionen auf und war anscheinend vorher nicht überprüft worden. Die Ansagen für die Kämpfer waren teilweise nicht zu verstehen. Es gab zahlreichen, auch teilweise langen Lehrlauf auf den Kampfflächen. So ging es weiter. Immerhin gab es warmes Wasser zu Duschen.

Beim letzten Berliner Shotokan-Cup, den Seimitsu ausgerichtet hatte, gab es eine vergleichbare Anzahl von Startern. Wir waren in ca. vier Stunden mit dem gesamten Turnier durch. Die Berliner Meisterschaft dauerte fast doppelt so lange. Dies führte natürlich zu erheblichen und überflüssigen Belastungen für die Starter.

Von Seimitsu waren nur André Wieland und Frank Asner gemeldet. Dies wirft ein schwaches Bild auf uns. Aber dafür schlugen sich die beiden ganz wacker.

André startete in der Leistungsklasse männlich (Jahrgänge ab 1990) ab 3. Kyu. Das Teilnehmerfeld war mit 14 gemeldeten Startern für diese Klasse durchschnittlich besetzt. Mit einer sehr guten Nijushiho setzte er sich in der ersten Runde glatt mit 3:0 durch. Hier spielte er seine gute Dehnungsfähigkeit bei den Yoko Geris voll aus. Auch in der zweiten Runde setzte er sich mit einer Gojushio Sho glatt durch. Bei der nächsten Runde ging es um den Einzug ins Finale. André ging hoch ran und lieferte eine gute Unsu ab. Alle gingen von einer eindeutigen Kampfrichterentscheidung aus. Umso größer war die Überraschung: 1:2 gegen André. Also ab in die Trostrunde. Hier ging es für ihn um den dritten Platz. Leider war seine Gankaku nicht überzeugend genug, so daß es diesmal für André nicht für das Treppchen reichte.

Frank startete in der Masterklasse Ü 50 männlich ab 3. Kyu, Kata. Im Gegensatz zu den sonstigen Starterzahlen hatten sich sechs Teilnehmer angemeldet und waren auch erschienen. Frank setzte sich in seinem Pool souverän durch und war im Finale. Da mußte er sich berechtigt gegen Bernd Brezinski von Shirokuma geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz hatte er das gesteckte Ziel, auf jeden Fall auf dem Treppchen zu stehen, erreicht.

Frank startete auch noch in der Masterklasse Ü 50 Kumite. Hier hatten sich noch drei weitere Oldies angemeldet und waren auch da. Sämtliche Kämpfe waren zwar nicht so schnell und dynamisch wie bei den gerade über Achtzehnjährigen. Dafür zeichneten sie sich durch überlegtes Handeln und präzise Techniken aus. Es gab hier keinerlei Unterbrechungen wegen Verletzungen oder Wehwehchen.

Frank dominierte im ersten Kampf seinen Gegner und gewann klar. Damit war er im Finale. Hier unterlag er, bis zum Ende kämpfend, mit 2:0 gegen Jürgen Hornung. Allen Teilnehmern in dieser Gruppe machte das Kämpfen Spaß.

Legt man die Zahl unserer Starter, nämlich zwei, zu Grunde, haben wir mit zwei zweiten Plätzen ganz gut abgeschnitten.

Frank Asner


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