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Schnupperkurs "Gewaltprävention"

Hallo liebe Mitglieder und Vereinsfreunde!

Am 17.01.2014 haben wir einen Schnupperkurs zum Thema Gewaltprävention im Dojo Köpenick durchgeführt. Entstanden ist dies durch Anregungen und Ideen der dort trainierenden Schüler, nachdem an mich herangetragen wurde, daß auch einige meiner Schüler direkt mit dem Thema Mobbing und Gewalt in der Schule konfrontiert sind und sie daher zu diesem Thema gerne ein paar Trainingsinhalte vermittelt haben möchten. Darum habe ich mich mit unserem Ju-Jutsu-Trainer Eberhard zusammengeschlossen, welcher lizenzierter Trainer für Gewaltprävention ist.

In den Ju-Jutsu-Dachverbänden ist das Problem der Gewalt unter Kindern und Jugendlichen schon zum Thema geworden, und man hat dort bereits Trainingskonzepte und -methoden entwickelt, welche auch schon praktisch umgesetzt wurden. Da Eberhard auf diesem Gebiet fundierte Kenntnisse besitzt und auch den Willen hat, dieses Wissen den Kindern zu vermitteln, lag es für mich auf der Hand, ein gemeinsames Training mit ihm zu organisieren.

Am Freitag den 17. Januar um 18 Uhr war es dann soweit. Auftakt zur Trainingsstunde war es, daß sich jeder einzelne lautstark mit seinem Namen vor der Gruppe vorstellen mußte und mit Handshake von Eberhard begrüßt wurde. Bereits diese erste unscheinbare, aber beabsichtigte Übung sorgte für etwas Unsicherheit und auch Belustigung. Anschließend kam ein sehr kurzer Theorieteil, in dem die Jugendlichen kurz ausführten, was sie unter Gewalt verstehen. Beispiele zur psychologischen, physiologischen Gewalt und Gewalt gegen Sachen wurden dann kurz genannt und besprochen. Danach kamen Übungen zur Selbstbehauptung. In verschiedenen Spielen wurden Unterschiede zwischen einer Maus und einem Löwen dargestellt und gespielt, wobei der Löwe hier selbstredend für Selbstbewußtsein stand und die Maus für schüchtern und ängstlich. Darauf folgten dann diverse Spiele und Übungen, in denen die Körperhaltung, das Schreien und lautstarkes Stopp-/Nein-Sagen geübt wurden. Spätestens hier fielen dann die letzten Schüchternheiten ab. Den Abschluß bildeten dann ein paar Rollenspiele, in denen Alltags- und Schulhofsituationen durchgespielt wurden. Auf das Thema Selbstverteidigung konnte aufgrund des Zeitmangels nicht mehr eingegangen werden, was ich aber persönlich nicht schlimm finde, da das schon eher Bestandteil der Budosportarten ist und somit auch jederzeit in anderer Form eingebracht werden kann.

Nach der Rücksprache mit den Trainierenden, deren Gefallen und weiterem Interesse hoffe ich, daß dieser doch sehr kompakte Schnupperkurs den Auftakt für einen richtigen Kurs darstellt.

Mit sportlichen Grüßen
Sven Ottenberg


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